Sonderveröffentlichung

Bauen & Wohnen Mit Ruhe und Gemütlichkeit

Rund ein Drittel des Lebens verbringt der Mensch im Schlaf. Grund genug, sich darüber Gedanken zu machen, wie der Ruheraum gestaltet ist und was es zu verbessern gibt.

Foto: djd/Vonovia/Stirn

24.11.2021

Ganz elementar ist dabei die richtige Auswahl von Bett, Matratze, Kissen etc. Dazu lohnt sich eine ausführliche Beratung – inklusive „Probeliegen“ – beim Bettenhändler. Federkernmatratze, Boxspring- oder gar Wasserbett, die Auswahl ist so vielseitig wie die Vorlieben der Kunden. Auch der Härtegrad der Matratze oder die Wahl des Kopfkissens wollen gut überlegt sein. Schläft man eher in Bauch- oder Seitenlage? Oder eher auf dem Rücken? Tendiere ich eher zum Schwitzen oder zum Frieren bei Nacht? All das sind kleine Stellschräubchen, an denen man für einen besseren und somit gesünderen Schlaf drehen kann. Der Fachmann hat in jedem Fall das passende „Equipment“. 
   

DUNKELHEIT TUT GUT

Aber auch an der Umgebung kann man kleine Änderungen mit großem Effekt vornehmen. Grundsätzlich gilt: Ein Schlafzimmer ist zum Schlafen da. Also am besten alles verbannen, was nach Arbeit aussieht. Dazu zählen etwa Schreibtisch, Staubsauger, Bügelbrett oder Wäschekörbe. Wenn das aus Platzgründen nicht geht und ein Homeoffice-Platz im Schlafzimmer benötigt wird, hilft eine optische Abtrennung, zum Beispiel ein Vorhang oder Paravent. 
 

Foto: dpa-mag
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Helles Licht ist gut für die Gemütsverfassung, aber nicht für den Schlaf. Vorhänge sind nicht nur ein Sicht- und Sonnenschutz, sie machen einen Raum auch wohnlicher. Also eine gute Möglichkeit, im Schlafzimmer Akzente zu setzen und die Schlafdauer zu verlängern. Profis empfehlen sanfte oder warme Farbtöne für Wände und Böden, die eine beruhigende Wirkung haben. Genauso hinderlich für einen guten Schlaf wie Tageslicht ist das Licht von Smartphones und Tablets. Deshalb die elektronischen Geräte abends abschalten oder den Nachtmodus aktivieren. Im Schlafzimmer sollten 16 bis 18 Grad bei einer Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent herrschen. Jeder Mensch „produziert“ im Laufe einer Nacht einen halben Liter Flüssigkeit durch Atmen und Schwitzen. Deshalb ist es wichtig, mehrmals am Tag fünf bis zehn Minuten gegenüberliegende Fenster oder Türen zu öffnen, damit Durchzug entsteht. So kann die Feuchtigkeit entweichen.

RUHE IST DURCH NICHTS ZU ERSETZEN

Wer gut schlafen will, braucht Ruhe. Wenn nötig, kann man die Fenster schließen, um zum Beispiel den Straßenlärm zu reduzieren. Lärmquellen im Schlafzimmer – ein zu laut tickender Wecker oder das Surren eines Ventilators zum Beispiel – sollten vermieden werden. Gegen rücksichtslose Obermieter oder konsequentes Schnarchen im selben Bett, helfen dann meist nur noch Ohrenstöpsel. djd