Sonderveröffentlichung

Virtuelle Ausbildungsmesse Neue Medien für neue Zeiten

An die neuen Medien müssen sich manche Firmen noch herantasten, dennoch ist es ein wichtiges Zukunftsinstrument.

Ins Gespräch kommen, das ist für die angehenden Azubis wichtig. Fotos: Jürgen Emmenlauer

7.07.2021

„Das Online-Konstrukt ist eine gute Sache für die Bewerber und Firmen. Wobei wir erst nach der Messe ein Resümee ziehen können“, sagt Gaßmann. Letzteres unterstreicht auch der Allmendinger Gewerbevereinsvorsitzende Walter Leichtle, der sich für die Ausbildungsmesse im Herbst in Allmendingen, sofern aufgrund Corona machbar, ein duales Konstrukt vorstellen könnte: online und in Präsenz.

Schade findet Walter Leichtle, dass kein örtlicher Handwerksbetrieb unter den „Ausstellern“ ist, die wohl noch Angst vor neuen Medien hätten. Eine geringe Resonanz auf die virtuelle Ausbildungsmesse verzeichnet auch Gertrud Strobl bei den Handwerksbetrieben für Schelklingen. „Aber dieses Medium ist für die kleineren Firmen vielfach noch Neuland. Denen fehlt aktuell einfach auch die Zeit, um sich mit dem Thema Ausbildung zu beschäftigen.“ Kunigunde Licht von der IHK Ulm zieht eine eher zurückhaltende Bilanz, da diese eher restriktiv angenommen worden seien, „Ich hoffe, es gelingt uns hier, mehr Jugendliche anzusprechen.“ re

Teilnehmende Firmen

Bei der virtuellen Ausbildungsmesse mit dabei sind die Allmendinger Großbetriebe Burgmaier, Schwenk und Rampf, Autohaus Ehingen, Zementwerk Schelklingen, ADK GmbH für Gesundheit und Soziales, Elektrotechnik Strobl, Schaltanlagenbau Strobl, MSR Gebäudetechnik, Rudolf Held GmbH & Co.KG, Sparkasse Ulm, Deutsche Bahn AG, Bundeswehr, Sparkasse Ulm, Donau-Iller Bank, IHK Ulm, Regionale Ausbildungsplattform und die Bundesagentur für Arbeit.