Sonderveröffentlichung

Der Fachmann hilft Treffpunkt Küche

Wenn Koch-, Ess- und Wohnbereich verschmelzen, ist ein Fliesenboden ideal, um die Räume auch optisch und funktional zu verbinden.

Endlich wieder gemeinsam kochen, essen und genießen: Darauf freuen sich wohl die meisten Menschen nach der Pandemie. Foto: Monkey Business Images/Shutterstock.com

10.06.2021

Die Treffen mit guten Freunden und Bekannten haben wir lange schmerzlich vermisst. Doch der Rückzug in die eigenen vier Wände hat den Blick dafür geschärft, was zu Hause noch besser gemacht werden kann. Zum Beispiel hat die Küche gute Chancen, zum gesellschaftlichen Mittelpunkt der Wohnung zu avancieren, sobald sich wieder Menschen aus verschiedenen Haushalten unbesorgt treffen können.

Offen und gesellig

Das Wohnkonzept der meisten modernen Häuser kommt dieser Art von Geselligkeit entgegen, denn Küchen, die sich zum Wohnraum hin öffnen, sind hier fast die Regel. Offen gestaltete Kochbereiche stellen besondere Anforderungen an ihre Ausstattung. Ein wirksamer Dunstabzug ist Pflicht, damit sich Küchengerüche nicht im Wohnraum ausbreiten. Ob man gemütlichen Landhausstil, coole Loft-Atmosphäre mit Industrial-Touch oder klassische Klarheit bevorzugt – die Küche muss zum Einrichtungsstil des Wohnbereichs passen. Das Gleiche gilt für die Gestaltung des Bodens. Optisch hochwertig sind moderne Feinsteinzeug- Bodenfliesen, die auch im Wohn- und Essbereich eine gute Figur machen. Fliesenserien gibt es heute in Designlinien passend für jeden Wohnstil. Betonlook für den urban-coolen Loftstil, zeitlose Naturstein- oder Marmoroptiken für das klassisch-mondäne Interieur oder vielfältige, authentisch gemaserte Holzdekore lassen sich stimmig in verschiedenste Einrichtungskonzepte integrieren.

Für ein langes Leben

Auch die Wandflächen hinter der Arbeitsfläche, der Spüle oder dem Herd lassen sich passend zum Boden mit Wandfliesen verkleiden. Egal für welche Fliesenformate und -designs man sich entscheidet, die praktischen Vorzüge in der Küche bietet jede keramische Oberfläche. Denn Fliesen gelten nicht umsonst als langlebige und pflegeleichte Beläge, die keinen Schmutz annehmen und sich einfach sauberwischen lassen, wenn beim Kochen oder Servieren ein kleines Malheur passiert. Dabei bleibt Keramik ohne Beschichtungen über Jahrzehnte schön. djd

Welche Fliese darf es sein?

Fliese ist nicht gleich Fliese. Es gibt sie in ganz verschiedenen Ausführungen, wie zum Beispiel aus Feinsteinzeug, Porzellan, Steingut, Terrakotta, Steinzeug oder auch Glas.

Geduld mit der Tapete

Papiertapeten sollte man einweichen, bevor man sie abkratzt. Das geht am besten mit warmem Wasser und Tapetenablöser.

Das Gemisch trägt man großzügig und großflächig mit einem Quast oder einer Kleisterbürste auf. Vorher aber unbedingt den Boden abdecken. Das Ganze muss man mindestens fünf bis zehn Minuten einwirken lassen, bevor man den Vorgang wiederholt.

Viele machen den Fehler, dass sie zu früh versuchen die Tapete abzukratzen, anstatt das Wässern und Weichen so oft zu wiederholen, bis die alte Tapete sich einfach und in großen Stücken von der Wand ablösen oder abkratzen lässt. Ein bisschen Fingerspitzengefühl kann nicht schaden, um große Teile am Stück zu entfernen.

Damit das Wasser besser einwirkt, kann man einen sogenannten Tapetenigel verwenden – auch Nagelwalze genannt. Er perforiert die Oberfläche der Tapete. Das hilft dabei, die Oberfläche zu durchdringen und den Kleister zu lösen. dpa