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Sou, bisch trotzdemm doa? - Muswiesen-Sonderbeilage 2021 Per Klick aufs Musdorfer Fest: Hauptsache „doa“, so von der Südwest Presse Hohenlohe

  

Klicken, wischen, schauen Sie vorbei: Auf dem virtuellen Jahrmarkt gibt’s vom 9. Oktober an Angebote, Grüße, Texte und Bilder zu entdecken. Foto: Issarawat Tattong/Shutterstock.com

19.10.2021
Friedrich Rath GmbH & Co. KG

Die Südwest Presse Hohenlohe bittet wieder auf ihren virtuellen Jahrmarkt unter www.muswiese-nochmal-anders.de. Das Motto: „Sou, bisch trotzdemm doa?“. Die Devise: Ermöglichen, was möglich ist. Klicken Sie doch mal rein – und hinterlassen Sie auf dem „Parkplatz“ Grüße an andere Gribbl 
  

Die Muswiese ist ein Hochfest des Miteinanders. Klar, zum Jahrmarkt in Musdorf gehören die Schnitzel und die Landmaschinen, die Fahrgeschäfte und die Kittelschürzen. Aber vor allem sind es doch die Menschen, die aus einem kleinen Dorf in Hohenlohe immer wieder ein überregional beachtetes Freudenreich machen. Die Begegnung, das Gschwätz, das Feilschen und Prosten, das Wiedersehen und Nochmalsehen, bevor wir uns in unseren beheizten Hütten verkriechen – all das fehlt besonders, wenn keine Muswiese ist. All das kann man nicht ersetzen.

Und so würde auch die Südwest Presse Hohenlohe (SHO) ihre Leser, ihre Geschäftskunden und überhaupt alle, die dieselbe Leidenschaft für diesen Landstrich, seine Bewohner und Feste hegen wie die Mitarbeiter des Verlags, am allerliebsten am Stand im Gewerbezelt begrüßen. Das geht nicht, leider – aber was auch dieses Jahr geht, ist das Zusammenkommen im virtuellen Raum. Und was geht, das soll ermöglicht werden. 
  

Vorwerk

Die SHO hat sich also entschlossen, den Online-Jahrmarkt, der schon im ersten Corona-Herbst geöffnet hatte, abermals auf die Beine zu stellen. Weil nicht nichts sein soll, wenn eigentlich Muswiese wäre. Weil das Angebot die Möglichkeit bietet, klickend in Erinnerungen zu schwelgen, Muswiesen-Bilder anzuschauen und kleine Geschichtchen zum schönsten Hohenloher Jahrmarkt der Welt zu lesen. Weil Firmen und Händler dort ihr reichhaltiges Angebot bewerben können. Auch, weil sich im vergangenen Jahr gezeigt hat, wie gerne und zahlreich die Hohenloher die Chance nutzten, Parkplätze auf dem digitalen Festgelände zu buchen und auf diese Weise ihre Grüße hinaus in die Welt zu schicken – ganz im Sinne des Muswiesen-Miteinanders.

„Sou, bisch trotzdemm doa?“ lautet auch heuer das Motto des Jahrmarkts im Netz. Unter www.muswiese-nochmal-anders.de kann man ihn betreten. Künstler Darius Kowalik alias „Koval“, der sonst den Gemeindestand im Gewerbezelt gestaltet, hat das Muswiesen-Gelände genial zu Papier gebracht, sodass der Besucher oder die Besucherin immer weiß, wo er oder sie sich gerade bewegt. Der Marktbereich, das Freigelände und das Gewerbezelt können einzeln aufgerufen werden, um die dortigen Angebote noch gezielter zu finden. Neu in diesem Jahr: Die Navigation auf dem Smartphone ist deutlich erleichtert. Wer virtuell über die Muswiese schlendern will, muss also nicht daheim sitzen, sondern kann das auch von unterwegs aus tun, in der Pause, im Bus, im Wartezimmer, egal: Hauptsache „doa“.


"Die Navigation auf dem Smartphone ist in diesem Jahr leichter als bei der Premiere 2020."


Am 9. Oktober geht’s los

Der virtuelle Jahrmarkt öffnet seine Pforten am eigentlichen Muswiesen-Samstag, dem 9. Oktober, und ist mindestens bis Donnerstag, 14. Oktober, geöffnet. Ein Feuerwerk gibt es zum Abschluss zwar nicht, dafür aber auch keinen Ruhetag am Montag. Die Metzgertänzer heißen die Besucher mit einem Video-Grußwort willkommen. Wie im vergangenen Jahr können kostenlos Grußbotschafts-Parkplätze auf dem Internet-Acker gebucht werden – ganz ohne Steckenbleib-Gefahr.

Die Gemeinde und der Bund der Selbstständigen Rot am See unterstützen die Aktion der Südwest Presse Hohenlohe – was SHO-Marketingleiter Peer Ley sehr freut: „So ein Projekt ist nur realisierbar, wenn alle an einem Strang ziehen“, sagt er. „Herzlichen Dank dafür.“

Alle, die am virtuellen Fest gearbeitet haben, hoffen, dass möglichst viele Hohenloher „a weng neiklicke, a weng druffbleiwe, a weng di Ougebot studiere und a boar Griaß loaswerre“. Damit im Jahr 2021 wie immer seit 1434 das Musdorfer Miteinander spürbar wird. Und sei’s auch bloß „a weng“. Sebastian Unbehauen