Wie gute Vorsätze nicht scheitern
Sonderveröffentlichung

Weihnachts- und Neujahrsgrüße Wie gute Vorsätze nicht scheitern

Nicht mehr rauchen, weniger Fleisch essen, mehr bewegen - kurzum einfach erfolgreich gesünder leben. Das nehmen sich viele fürs neue Jahr vor. Doch wie klappt die Umsetzung langfristig?

Wer im neuen Jahr gesünder leben möchte, sollte sich konkrete Ziele setzen und einen Verbündeten finden. Das erhöht die Erfolgschancen deutlich. luckybusiness/123rf/Barmenia Foto:

27.12.2023

Besser ernähren, mehr Sport treiben, weniger Alkohol trinken: Gute Vorsätze sind schnell gefasst – und nach kurzer Zeit fast ebenso schnell wieder vergessen. Laut einer Studie der University of Scranton scheitern langfristig sogar 92 Prozent der guten Vorsätze. Aber es gibt Strategien, wie die Vorhaben sicherer umgesetzt werden können. 

Die erste Regel lautet dafür wie folgt: Die Ziele sollten nicht spontan festgelegt, sondern vorher gut durchdacht werden. Denn der Neujahrsvorsatz sollte sich gut in den Alltag integrieren und umsetzen lassen. Dabei ist wichtig, konsequent am Ball zu bleiben und sich selbst zu motivieren. „Das gelingt, wenn das Ziel so konkret wie möglich formuliert und in kleinere Schritte unterteilt ist. Denn Teilerfolge motivieren, weiter durchzuhalten“, rät Dr. Susanne Kloeppel-Wirth von den Barmenia Versicherungen. 

72-Stunden-Regel beachten

Ebenfalls ein wichtiger Aspekt, um langfristig durchzuhalten: Sofort anfangen. Ansonsten tritt oft die 72-Stunden-Regel ein. Sie besagt, dass Projekte, die nicht innerhalb von drei Tagen gestartet werden, meist in Vergessenheit geraten. 

Dr. Kloeppel-Wirth hat noch einen weiteren Tipp, damit die guten Vorsätze auch wirklich das Jahr über anhalten: Wer etwa mehr Sport treiben will, sollte sich mit Partnern regelmäßig zum Trainieren treffen. Das schafft Verbindlichkeiten und erhöht die Hürde, das Training ausfallen zu lassen. 

Hilfreich bei der Umsetzung sind auch spezielle Apps, die beispielsweise den Kalorienbedarf errechnen, Schritte zählen und dabei unterstützen, ein Ernährungstagebuch zu führen. So rückt das Ziel, im neuen Jahr gesünder und fitter zu werden, in greifbare Nähe. pm


Und wer räumt auf?

Neujahr Raketenreste auf den Straßen schnell und richtig beseitigen.

An vielen Orten ist nicht die Straßenreinigung für die Beseitigung von Feuerwerksresten zuständig. Denn die kommunale Straßenreinigungssatzung kann laut dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vorsehen, dass derjenige, der an Silvester Feuerwerkskörper auf öffentlichen Plätzen und Straßen abfeuert, diesen Müll auch selbst entsorgen muss. So oder so ist es aber sinnvoll, selbst tätig zu werden. Und zwar schnell. Denn die Reste der Feuerwerkskörper enthalten laut VKU diverse Chemikalien, die die Umwelt schädigen. Abgebrannte, nicht mehr warme Feuerwerkskörper, Mehrschussbatterien und Böller gehören in den Restmüll. Das gilt auch für die Pappe an und um die Feuerwerkselemente, denn sie ist nach dem Abfeuern mit chemischen Rückständen verschmutzt. dpa