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Mein Wiblingen Die Wiblinger Wählergemeinschaft WWG: Engagiert in Ulm-Wiblingen

Viele Aktivitäten für Wiblingen: ob Soziales, Kultur oder Freizeit, in Wiblingen tut sich stets einiges.

Der Vorstand der Wiblinger Wählergemeinschaft WWG (von links nach rechts): Andreas Bigos, Kassenprüfer - Heinz Fischer, zweiter Vorsitzender - Lisa Landthaler, Schriftführerin - Burkhard Siemoneit, erster Vorsitzender - Friedrich Hölzel, Schatzmeister - nicht auf dem Bild: Markus Waraschinski - Kassenprüfer. Foto: Sascha Feiertag

18.10.2021

In Wiblingen gibt es eine ganze Reihe von Haupt- und Ehrenamtlichen, die sich für den Stadtteil engagieren. Sogar eine eigene Partei gibt es dort: Die Wiblinger Wählergemeinschaft WWG, die immerhin zwei Sitze im Gemeinderat hat. „Unser Ziel ist es, mit unseren Stadträten Helga Malischewski und Reinhard Kuntz die Interessen Wiblingens zu vertreten“, fokussiert der Vorsitzende Burkhard Siemoneit das Vereinsziel. Zudem setzen sich viele Mitglieder der WWG aktiv für Wiblingen ein.

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In Wiblingen wird es ein Weihnachtsdorf geben

Im Rahmen der EBU-Herbstputzte hatte der Verein etwa kürzlich ein Team gemeldet, das mit anderen Freiwilligen im Bereich des Marktplatzes am Tannenplatz und in den umliegenden Gebieten Müll sammelte. Überdies ist die WWG bereits in der Weihnachtsplanung. Sie wird mit einem Stand im Weihnachtsdorf Wiblingen vertreten sein: „Eine tolle Gelegenheit, mit Besuchern aus dem Ulmer Süden ins Gespräch zu kommen.“ Bereits seit über 50 Jahren besteht die WWG. Im Juli dieses Jahres wurde mit einem Jahr Verspätung wegen Corona ein neuer Vorstand gewählt. „Die WWG hat dazu neue Mitglieder für den Vorstand gesucht und auch gefunden“, betont Burkhard Siemoneit, der zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde. Zweiter Vorsitzender wurde Heinz Fischer, Schriftführerin Lisa Landthaler, Kassenprüfer Andreas Bigos. Aus dem alten Team sind Friedrich Hölzel als Schatzmeister und Markus Waraschinski als Kassenprüfer bestätigt worden.

Plauderstunde auf der Bank

Wiblingen ist ein Quartier der Vielfalt. Die Quartierssozialarbeit setzt sich dafür ein, dass die Menschen zusammenkommen. Seit Ende September gibt es das Plauderbänkle. Zusammen mit der kommunalen Pflegekonferenz lädt die Quartierssozialarbeit an manchen Tagen an wechselnden Plätzen zum Pläuderstündchen auf der Bank ein. „Es sind alle eingeladen, die nett und unkompliziert miteinander ins Gespräch kommen wollen“, freuen sich Semira Ghediri und Joseph Röhrich von der Sozialarbeit sowie Constanze SchulzBlasevic auf die Besucher. Damit es beim Plausch gemütlich ist, gibt es Plauderbänkle-Decken, Kaffee, Tee und Hefezopf. „Das Ganze soll vorbeugend gegen Einsamkeit sein und Leute zueinander führen“, bemerkt das Trio. Wann und wo es das Plauderbänkle gibt, wird über Flyer und Aushänge bekannt gemacht.

Ein weiteres Projekt des Zusammenfindens ist die Wanderausstellung „Was bedeutet Demokratie für mich“. Das Quartierssozialarbeit-Team hat für die Ausstellung Interviews gemacht mit Fragen wie „Was sagen Menschen im Stadtteil, wenn sie sich über Demokratie äußern sollen? Welchen Stellenwert hat Demokratie für den Einzelnen?“ Herausgekommen sind vielseitige Antworten, in denen Themen wie Meinungsfreiheit, Mitbestimmung oder Zusammenleben angeschnitten werden. Die Interviews in Verbindung mit Fotografien von Stephanie Duong werden nun in der Ausstellung auf 30 Plakaten gezeigt. Die Ausstellung im Bürgerzentrum Wiblingen geht bis 29. Oktober. Der Eintritt ist frei. Petra Starzmann
 

Öffnungszeiten der Ausstellung

Die Ausstellung „Was bedeutet Demokratie für mich“ kann zu den Öffnungszeiten des Bürgerzentrum besucht werden: Dienstag 10 bis 12 Uhr, Donnerstag 14 bis 16 Uhr.