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AOK TopJob 2026 in Ehingen Mit sechs Tipps zum Traumjob

Zwischen Hobbys, Interessen, Stärken und Praktika - die Berufswahl ist gar nicht so einfach: Folgende Tipps sollen helfen, den Überblick im Ausbildungsdschungel zu behalten.

Berufsorientierung kann eine Herausforderung sein. Aber wer weiß, was er kann und will, findet leichter seinen Traumberuf. Foto: WavebreakmediaMicro/adobe stock

16.03.2026

Feuerwehrmann, Leichtathletik-Weltmeister, Prinzessin, Boxer, Influencer oder Polizist – als Kind war meistens klar, wohin der Karriereweg führen soll. Wer in Jugendjahren vor der Berufswahl steht und zwischen hunderten möglichen Berufen wählen darf, wird es deutlich schwieriger haben.

Aber keine Angst, immerhin gibt es unzählige Angebote, die bei der Berufsorientierung unterstützen können. Es gibt viele Wege, um sich selbst klarzumachen, welche Berufe die richtigen ist.

Mit 6 Tipps zur richtigen Entscheidung

1. Hobbys und Interessen

Was ist das Wichtigste am Beruf? Er muss dir Spaß machen! Deshalb ist es sinnvoll, dir zunächst deine Hobbys und Interessen vor Augen zu führen. Bist du sportlich, kreativ oder musikalisch? Engagierst du dich ehrenamtlich, vielleicht in sozialer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen? Oder beschäftigst du dich in deiner Freizeit gerne mit dem Computer? Deine Hobbys können zusätzlich zu deinen Interessen wertvolle Informationen zu deinen Fähigkeiten und Stärken liefern.

Unternehmen aus der Region

2. Schulfächer

Deine Schulfächer sind ebenso eine gute Hilfe bei deiner Berufswahl. Dabei zählen nicht nur deine Noten. Es ist auch wichtig, welche Fächer dir Spaß machen und wo dir das Lernen leichtfällt. Beziehe dich dabei nur auf die Fächer und nicht auf Lehrkräfte.

3. Praktische Erfahrungen

Praktika oder Nebenjobs sind eine gute Möglichkeit, um einzuschätzen, ob dir ein Beruf gefällt oder nicht. Wenn du als Schülerin oder Schüler bisher noch keine praktische Erfahrung sammeln konntest, bieten sich Aktionstage wie der Girls' oder Boys' Day an. Alternativ kannst du auch deine Ferien nutzen, um ein Schülerpraktikum zu machen. So bekommst du ein gutes Gefühl dafür, welche Tätigkeiten dir gut gefallen. Zeitgleich lernst du interessante Unternehmen in deiner Region kennen. Freie Praktikumsplätze findest du übrigens auch ganz leicht über unsere Suchmaschine.

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4. Stärken und Schwächen 

Die Frage kommt häufig und mag dabei nach einem ziemlichen Klischee klingen, trotzdem ist sie sehr hilfreich! Mit Fragen zu deinen Stärken und Schwächen bekommst du einen guten Einblick in deine Eignung für einen Beruf.

Gute Beispielfragen wären etwa: Bist du redegewandt und extrovertiert oder eher introvertiert? Bist du eher ein Denker oder ein Macher? Was kannst du besonders gut - was vielleicht weniger gut? Gibt es irgendwelche Situationen, in denen du dich unwohl fühlst? Welche Tätigkeiten bereiten dir schon im Vorfeld Sinnvoll ist es auch, deine Eltern oder Freunde zu deinen Stärken und Schwächen zu befragen, da sich die Fremdeinschätzung häufig von der eigenen Selbsteinschätzung unterscheidet. Kopfzerbrechen?

5. Gesundheitliche Eignung

Auch deinen gesundheitlichen Zustand solltest du bei der Berufswahl in Betracht ziehen. Hast du eventuell Allergien oder Unverträglichkeiten, welche die berufliche Tätigkeit mit Lebensmitteln oder Chemikalien unmöglich machen? Oder leidest du zum Beispiel an Höhenangst, sodass eine Ausbildung als Dachdeckerin, Kaminkehrer oder Gerüstbauer für dich nicht infrage kommt?

6. Alternative Berufe

Du hast einen interessanten Ausbildungsberuf gefunden, der jedoch nicht in deiner Region ausgebildet wird? Vielleicht erfüllst du auch nicht alle Voraussetzungen? Das ist zunächst nicht schlimm, es gibt schließlich in jeder Branche weitere Ausbildungsberufe, mit ähnlichen Aufgaben und die du möglicherweise bisher einfach noch nicht kanntest. Deutschland hat laut Agentur für Arbeit über 320 anerkannte Ausbildungsberufe zu bieten - ein Rekordwert im weltweiten Vergleich. Bei einer solchen Anzahl sollte für jeden etwas dabei sein. Manchmal dauert es nur etwas, bis man das Passende gefunden hat. Wichtig ist, dass du offen bleibst und dich gründlich über Alternativen informierst. Oft ergeben sich dabei ganz neue Perspektiven und Wege, auf die du vorher vielleicht gar nicht gekommen wärst. Nutze für Praktika und Infoveranstaltungen. pm