Sonderveröffentlichung

Der Fachmann hilft Neue Formen des Wohnens im Fokus

Die alten Wohnformen wie Eigentumswohnung, Doppelhaushälfte und Co. sind in die Jahre gekommen und für viele Menschen auch eine finanzielle Herausforderung. Von Heike Viefhaus

Ein Haus für uns alleine? Oder doch lieber eines zum Teilen? Foto: Robert Kneschke/stock.adobe.com

06.03.2025

Das Reihenhaus, die Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, die Wohnanlage für Studenten oder Senioren - sie zählen zu den gängigen Wohnformen und so ziemlich jeder hat eine Vorstellung davon. Es gibt aber vielerlei Gründe, warum man heutzutage Alternativen zu gängigen Wohnformen entwickeln und testen muss. Die zunehmende Urbanisierung, also die Verstädterung vieler Regionen zählt dazu - die Mietkosten steigen dort rasant in die Höhe und für viele Menschen wird es zunehmend schwieriger, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Ein weiterer Grund sind gesellschaftliche Veränderungen: allen voran der demografische Wandel oder auch die steigende Anzahl von Single-Haushalten sowie die zunehmende Mobilität der Menschen. All diese Entwicklungen erfordern neue Wohnkonzepte, die flexibler und bedarfsgerechter sind.

Unternehmen aus der Region

Neue Wege des Wohnens gehen

Tiny Houses, Co-Living-Spaces und Mehrgenerationenhäuser - bei denen Menschen gemeinsam in einem Gebäude oder einer Wohnanlage leben und dabei verschiedene Gemeinschaftsbereiche wie Küchen, Wohnzimmer, Arbeitsräume oder Gärten nutzen zählen dazu, ebenso Baugemeinschaften. Konkret bieten diese Wohnkonzepte allerlei nachhaltige Vorzüge:

• Ressourcenschonendes Leben: Im Alltag verbraucht man im Tiny House und dem Co-Living-Space in der Regel weniger Energie und Wasser. Das schont den Geldbeutel und reduziert den ökologischen Fußabdruck.

• Indem sich Mitglieder dieser Wohnformen auch Räume wie Küche, Wohnzimmer oder den Garten teilen, können Dank der gemeinschaftlichen Anschaffung und Nutzung von Möbel und Inventar weitere Kosten gespart werden. Das kann bei Senioren-WGs auch die Kosten für eine gemeinschaftliche Hauswirtschaftskraft oder Pflegeperson betreffen.

• Co-Living-Spaces, Mehrgenerationenhäuser und Baugemeinschaften fördern das Zusammenleben von Menschen verschiedener Altersgruppen und mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen. Idealerweise ergibt sich dadurch ein starkes Gemeinschaftsgefühl sowie die soziale Interaktion. Gerade der Austausch zwischen Jung und Alt kann zu gegenseitigem Lernen, Verständnis und Unterstützung füreinander beitragen. Senioren-WGs können Senioren helfen, länger unabhängig zu leben und soziale Bindungen aufrechtzuerhalten.

• Flexibilität versprechen diese erschwinglicheren Arten zu wohnen auch: egal ob für Studenten oder Senioren, die Familie oder berufstätige Digital-Nomaden.