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Sonderveröffentlichung

Neues Kunstmuseum Tübingen · Museums- und Ausstellungseröffnung Architektur zwischen Kunst und Wissenschaft

Neues Kunstmuseum Tübingen in der Schaffhausenstraße 123 in Tübingen kurz vor Eröffnung. Foto: ART 28

07.03.2025

Nachhaltig und erdbebensicher sollte es sein. Ästhetisch ansprechend, funktionell und technisch„State of the Art“. Ein neuer Museumsbau mit zwei Stockwerken, barrierefreiem Zugang. Transparent, lichtdurchflutet. Und mehr als 60 Meter lang, mehr als 20 Meter breit und 18 Meter hoch. Bruttorauminhalt: rund zirka 13.000 Kubikmeter. Netto-Ausstellungsfläche: 1200 Quadratmeter.

Eine Brückenkonstruktion wie ein „schwebender Kubus“ über den Bestandsgebäuden der Tübinger Firma ART 28; ohne zusätzlichen Baugrund zu verbrauchen. Veranschlagte Bauzeit: Januar 2024 bis Anfang März 2025. Unmöglich, das in diesem kurzen Zeitfenster für die beiden Bauherren Bernd Feil und Stephen Hamann zu realisieren? Nicht für das Team von EISELE Architekten & Ingenieure. Zwischen 350 und 400 Handwerker und Dienstleister von rund 30 verschiedenen Gewerken mussten organisiert und koordiniert werden. Verbaut wurden rund 300 Tonnen Stahl (der längste Stahlträger misst rund 60 Meter!) und über 740 Quadratmeter Glas.

Bernhard Feil, Bauherr und Geschäftsführer des Neuen Kunstmuseum Tübingen (li.) zusammen mit dem Architekten Albert J. Eisele und dessen Sohn Viktor, der ebenfalls Architekt ist.
Bernhard Feil, Bauherr und Geschäftsführer des Neuen Kunstmuseum Tübingen (li.) zusammen mit dem Architekten Albert J. Eisele und dessen Sohn Viktor, der ebenfalls Architekt ist.
Unternehmen aus der Region

„Wir bewegen uns mit unserer Architektur immer zwischen Kunst und Wissenschaft“, sagt Albert J. Eisele. „Unsere Profession ist: Minimalismus. Die Kunst, sich auf das Wesentliche zu beschränken. Das Gebäude des Neuen Kunstmuseum Tübingen (NKT) hat einen eigenständigen Charakter, drängt sich aber nicht auf, bleibt in Hintergrund und schafft so die Bühne für das, was in seinem Inneren gezeigt wird: große Kunst und Kultur“

Die renommierte Firma Eisele Architekten & Ingenieure mit drei Büros in Deutschland und der Schweiz hat mehrere tausend Wohneinheiten und unzählige Verwaltungsgebäude und gewerbliche Objekte geschaffen, darunter auch den Umbau des 60.000 Quadratmeter großen Headquarters der damaligen Swissair zuzüglich 21.000 Quadratmeter Neubauaufstockung. „Einen Raum und einen Rahmen für Künstler aus der ganzen Welt zu bauen, das war und ist für uns eine große Ehre“, sagt Eisele und blickt dabei auch mit ein wenig Stolz auf die Frontseite seines Baus, wo heute auf einem roten Teppich die mehr als 500 Ehrengäste ins NKT geführt werden.

Unternehmen aus der Region

Bedeutender kultureller Gewinn für die Stadt

Der Handel- und Gewerbeverein Tübingen (HGV) freut sich sehr über die Eröffnung des Neues Kunstmuseum Tübingen (NKT), das einen bedeutenden kulturellen Gewinn für die Stadt darstelle.

Ganz besonders begrüßt der HGV die geplante enge Vernetzung des NKT mit den Tübinger Unternehmen durch wechselseitige Bewerbung. Diese Kooperation kann einen erheblichen Mehrwert für beide Seiten stiften - insbesondere in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten wie diesen. HGV-Vorstandssprecher Stephan Braun: „Diese Zusammenarbeit ist ein starkes Zeichen des Zusammenhalts aller Akteure in der Stadt und ein wichtiger Schritt, um den Standort Tübingen langfristig zu stärken und den kulturellen sowie wirtschaftlichen Austausch zu fördern.“