Vor exakt 30 Jahren bin ich unter die Maler gegangen, zunächst als der ´schnelle Stricher von St. Pauli, der leicht angebreitete Erfinder der Likörelle“ schreibt Rocklegende Udo Lindenberg im Katalog zu seiner Ausstellung „Panik in Tübingen“ (8. März bis 15. Juni 2025).„Und nun eröffnet sogar ein nagelneues Kunstmuseum mit meinem Oeuvre - und das auch noch genau hier, in Tübingen, wo mein Soul-Brother Hermann Hesse einige Jahre lebte und wirkte. Ey, ganz großen Dank für diese Ehre, das ist auch für mich wieder ein neuer Flash!“.
“Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Kunst nicht nur für ausgewiesene Kunstkenner zu präsentieren; Kunst soll in unserem Museum alle unterhalten und zum Nachdenken bringen, soll uns zusammenführen und zu Gesprächen animieren. Und welcher Künstler wäre dafür besser geeignet als Multitalent Udo Lindenberg“, sagt Bauherr Bernhard Feil, der auch der Geschäftsführer des Museums ist.
Ein Museum wie ein „schwebender Kubus“
Schon am ersten Tag werden voraussichtlich rund 1000 Besucher die spektakuläre Brückenkonstruktion füllen, die wie ein schwebender Kubus“ (so Architekt Albert J. Eisele, siehe Infokasten) über den Bestandsgebäuden der Firma Art 28 thront. Somit verfügt Tübinger diese Kunsthandelsfirma neben ihrer Galerie und ihrem Verlag auch über ein eigenes „Museum on top“.
Die erdbebensichere Konstruktion in nachhaltiger Bauweise ist über 50 Meter lang, über 20 Meter breit und 18 Meter hoch und wirkt dank einer Gesamt-Glasfläche von 742 Quadratmetern transparent und lichtdurchflutet. Der Zugang in die zwei Stockwerke ist durch Rampen und Aufzüge barrierefrei. Allein die Netto-Ausstellungsfläche misst1200 Quadratmeter. Und auf dieser Fläche, im musealen Teil, werden rund 200 von Udos faszinierendsten Schöpfungen gezeigt. Angefangen mit den berühmten „Kosmos“Motiven aus dem Anfangsjahr bis hin zu seinen freigeistig humorvollen Bildern von heute.„Lindenberg und Tübingen - das ist ein perfektes Match!“, schreibt Tübingens OB Boris Palmer in einem Vorwort zur Ausstellung
Ein umfangreicher Museums-Shop, der die museale Ausstellung ergänzt, bietet Panik-Kunst “to go“ und ist ein Geschenke-Eldorado für die zahllosen Fans der Rocklegende. Hier gibt es auch am 8. März den toll gestalteten, rund 250 Seiten umfassenden Katalog zur Ausstellung.

Kunst von der Eiszeit bis zur Neuzeit
„Unsere wunderschöne Universitätsstadt Tübingen ist geprägt von ihren einzigartigen Kultur-Erlebniswelten. Sie reichen von den weltweit älKunstwerken testen (UNESCO Weltkulturerbe) aus der Eiszeit bis zur vielschichtigen Kunst und Kultur von heute“, sagt Feil. „Für Letzteres, für die zeitgenössische Kunst, will das NKT ein Forum sein. Ein Forum mit attraktiven Ausstellungen, Live-Acts und Filmvorführungen auf unserer raumhohen, gebogenen LED-Wand mit 4K-Qualität und einem Raum mit 50 Sitzplätzen.“
NKT-Talkshow „Begegnungen“ mit „Linken-Silberlocke“ Gregor Gysi
Auch Talk und Musik gehören zum bunten, abwechslungsreichen Jahresprogramm des NKT. Etwa die Talkshow-Reihe „Begegnungen“ mit „Linken-Silberlocke“ Gregor Gysi (siehe www.n-k-t.de ). „Im NKT betten wir die Kunst in die Lebenswelten der Künstler ein“, erzählt Museums-Geschäftsführer Bernhard Feil. „Und wir erweitern die Ausstellungen multimedial. Zusätzlich bieten wir einen Vernissage-Raum für Nachwuchskünstler und besondere Angebote für Schulen.“
„Keine Panik und viel Spaß!“
Das letzte Wort hat Premieren-Künstler Udo Lindenberg: „Das zentrale Thema meiner Ausstellung ist PEACE. Klar! Was kann es in diesen Zeiten denn auch Wichtigeres geben? Keine Panik und viel Spaß!“ Das „malerische Udoversum im rock'n'rolligen Pinselstrich“ ist vom 8. März bis 15. Juni 2025 durchgängig von Montag bis Sonntag in der Zeit von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Tickets gibt es an der Tageskasse oder online auf udoin-tübingen.de. Der große Online-Art-Shop des NKT findet sich auf shop.art28.com.


