
Unsere Klasse 8/1 des Technischen Gymnasiums der Gewerblichen Schule Tübingen durfte, im Rahmen der TAGBLATT-Aktion, viele Spiele testen, die wir selbst und die betreuenden Lehrer mitgebracht haben. Das Ziel ist es gewesen, den Leserinnen und Lesern des SCHWÄBISCHEN TAGBLATTS Spielempfehlungen an die Hand zu geben. Wir haben uns hierbei (fast freiwillig) auf analoge Spiele konzentriert, da wir sowieso schon zu viel Zeit am Bildschirm verbringen. Unsere drei Empfehlungen sind die Spiele Cabo, Kluster und Mindbug.
Cabo ist ein sehr interessantes und, nach ein paar Partien, einfach zu spielendes Spiel. Cabo ist klein, kompakt und schnell aufgebaut. Es ist sehr leicht zu verstehen. Als Ergänzung kann man sich hierfür ein Erklärvideo von „Hive World Köln“ auf YouTube anschauen. Das Spiel ist mit mehreren Spielern spielbar und stärkt das Gedächtnis. Jedoch gibt es ein paar Schwachpunkte, wie zum Beispiel die Anleitung, die nicht gut aufgebaut und zu klein gedruckt ist, sodass man sehr gute Augen braucht. Außerdem dauert eine Partie meist lange und kann über die Zeit nervig werden. In diesem Fall kann man die Punktezahl erhöhen oder senken. Da ein paar englische Begriffe vorkommen, kann man diese auf einen Extra-Zettel mit ihrer jeweiligen Bedeutung schreiben.



Abschließend kann man sagen, dass Cabo ein einfaches, tolles Spiel für Familien und generell für mehrere Personen ist, das das Gedächtnis trainiert und leicht überallhin mitgenommen werden kann. Aber lasst es euch erklären.
Kluster ist ein Familienspiel, das man alleine oder mit mehreren Spielern spielen kann. Das Ziel ist es, als Erste/r alle Magnete in eine variable Form zu legen. Ein Tipp von uns: Wenn die beiliegende Schnur kaputtgehen oder für euer Empfinden zu klein sein sollte, kann man alternativ auch eine andere zusammengebundene Schnur nehmen. Als Strafe muss man Magnete auf die Hand nehmen, wenn sie sich gegenseitig anziehen. Uns hat besonders gefallen, dass das Spiel handlich ist und man es dadurch leicht überallhin mitnehmen kann. Es ist schnell aufgebaut, hat sehr wenige Regeln und macht einfach sehr viel Spaß. Da die Magnete klein sind und eng beieinander liegen, kann es jedoch passieren, dass man an den Tisch kommt und das Wackeln das Spiel beeinflusst. Außerdem kann es sehr laut werden, wenn die Magnete zusammen knallen.
Abschließend können wir festhalten, dass sich das Spiel gut für den Urlaub oder für einen Ausflug eignet, man es jedoch nicht zu oft spielen sollte, da es auf Dauer langweilig wird.
Mindbug ist ein Strategiespiel, das die Konzentration sowie Aufmerksamkeit fördert. Das Spiel ist bis zum Ende offen, kann sich erstaunlich drehen und gewonnen werden, selbst wenn man einen schlechten Start hatte. Mindbug ist ein unterhaltsames Spiel, das einen gewissen Anteil an Glück enthält. Das Spiel ist ebenso ein guter Einstieg für jeden, der das Spiel Magic spielen möchte oder eine nette Abwechslung für die, die Magic schon kennen. Beide Spiele sind vom Hersteller Nerdlab Games und sich sehr ähnlich. Neben vielen positiven Faktoren gibt es jedoch auch Kritikpunkte. Es ist sehr anspruchsvoll und im Gegensatz zu den anderen Spielen, die wir getestet haben, viel schwerer. Man braucht außerdem ein gewisses Grundwissen, um überhaupt anfangen zu können. Das Spiel ist nur zu zweit spielbar, was unserer Meinung nach einen sehr großen Kritikpunkt ist. Falls man anhand der Anleitung die Regeln nicht verstehen sollte, gibt es auf YouTube Videos.
Abschließend lässt sich zusammenfassen, dass Mindbug ein sehr gutes Spiel ist, um zu zweit eine schöne Zeit mit abwechslungsreichen Spielphasen zu verbringen.