Weihnachtliche Aromen im Glas
Mit einem Barshaker, einem Stößel, einem Barsieb und schönen Gläsern – als Basisausstattung der Hausbar – kann der festliche Genuss bereits beginnen. Neben dem Gaumen lässt sich dabei auch das Auge überraschen – zum Beispiel indem der Weihnachtscocktail in Christbaumkugelgläsern serviert wird.
Wichtig sind in jedem Fall hochwertige Zutaten, empfiehlt Angelika Wiesgen-Pick, Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure: „Beim Zusammenspiel der Aromen kommt es auf qualitativ hochwertige Grundprodukte an. Das gilt für ausgewählte Spirituosen wie Gin, Rum, Wodka, Brandy oder Liköre ebenso wie für die begleitenden Fruchtsäfte.“
Apfel, Orange, Cranberry oder Granatapfel bringen weihnachtliche Düfte ins Glas, ebenso wie winterliche Gewürze von Vanille bis Zimt.
Beim Kombinieren entscheidet dann alleine der persönliche Geschmack: Für einen weihnachtlichen Gin Tonic als Aperitif beispielsweise eine Bio-Orange in dünne Scheiben schneiden. Ins Glas vier Zentiliter der Lieblings-Ginsorte geben, mit einem Schuss Granatapfel-Sirup und zehn bis zwölf Milliliter Tonic auffüllen, zwei bis drei Eiswürfel dazugeben sowie mit Orangenscheiben und einer Zimtstange dekorieren.
Auch ein guter Whiskey lässt sich festlich verwandeln, zum Beispiel als Abschluss eines selbst zubereiteten Silvestermenüs. „Auf Eis“ ist dabei wörtlich zu verstehen: Zunächst 50 Gramm Bio-Ingwer waschen, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Für sechs Cocktails 200 Milliliter der Spirituose mit gut einem halben Liter gekühlten Apfelsafts mischen, auf die Gläser verteilen und am Rand vorsichtig jeweils zwei Esslöffel Cranberrysaft dazu gießen. In jeden Drink eine Kugel Vanilleeis geben, mit Ingwer und einer Zimtstange verschönern und direkt servieren. djd
Grüße aus Fichtenau
Liebe Leserinnen und Leser, vor Kurzem besuchte ich die Kinder in unserem Kindergarten. Schon von außen war zu sehen, dass im Gebäude viel Weihnachtsstimmung steckt: Bunte Sterne waren an den Fenstern, überall leuchtete es. Als ich einen Gruppenraum betrat, sangen die Kinder gerade freudestrahlend Weihnachtslieder. Danach tanzten sie – und wirklich jedes Kind war voller Euphorie dabei. Auch ich schloss mich den Tanzenden an und genoss in diesem kleinen Moment ein winziges Stück Weihnachten. Ich erinnerte mich an meine eigene Kinderzeit, an die vielen schönen Weihnachtslieder und an den Zauber, der in der Adventszeit in der Luft hing.
Leider ist nicht mehr viel von dem kindlichen Weihnachtszauber geblieben. Wir alle tragen täglich unsere Sorgen und Lasten mit uns herum. Vor allem in Zeiten wie diesen drücken uns einige Sorgen mehr. Wann wird alles wieder „normal“ sein? Was können wir noch tun, um die Pandemie in den Griff zu bekommen? Wird der Frust unserer Mitmenschen auch mal wieder besser? Egal welcher Berufsstand – wir geben alle unser Bestes und tragen unseren Teil dazu bei, den Weg aus der Pandemie zu finden. Das ist oft sehr kräftezehrend.
Dabei sollten wir uns auf das Eigentliche konzentrieren: Was macht Weihnachten aus? Alle freuen sich auf dasselbe und arbeiten auf denselben Tag hin. Das stimmt uns friedlicher und gibt uns Hoffnung. Und diese Hoffnung sollten wir uns bewahren – lassen Sie uns nicht das Schlechte, sondern das Gute sehen!
Ich wünsche Ihnen allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Bleiben und werden Sie gesund!
Anja Schmidt-Wagemann
Bürgermeisterin von Fichtenau