Sonderveröffentlichung

Weihnachtszauber Küchenmagie und Weihnachtsfreude

Kleine und große Helferlein in der Küche sorgen für Leckereien in der Advents- und Weihnachtszeit. Welche hat die Weihnachtszauber-Redaktion am liebsten?

FOTO: ULRIKE HOCHE

14.12.2024

Orange. Oval. Schwer!

Es gibt einen alten, ovalen, furchtbar schweren Emaille-Topf in unserer Kügeche. Der wird eigentlich fast nur an Weihnachten verwendet, wenn etwas fürs große Familienfest schmort werden soll. Der Topf ist uralt, wir haben ihn vor vielen Jahren von meiner Schwiegermutter geerbt. Sein größter Nachteil: Er steht im Küchenschrank ganz unten, ganz hinten! Ein paar Kniebeugen und Rückenübungen später ist er hervorgezaubert. Und schon erinnere ich mich Jahr um Jahr an den zweiten Nachteil: Die Hälfte des Griffs ist abgebrochen. Nicht einfach, den schweren gusseisernen und meist heißen Deckel mit einem Topflappen anzuheben! Aber es lohnt sich. Denn in dem soliden Bräter gelingt jedes Schmorgericht und noch viel wichtiger: Wenn wir den Topf an Weihnachten auf den Tisch stellen, dauert es meist nur wenige Augenblicke, bis jemand aus der Familie sagt: „Ach, den Topf gibt es ja immer noch, der ist doch von ..“. Auch darauf ist Verlass -Jahr für Jahr.                         uho

Unternehmen aus der Region

Ode an das Nudelholz

FOTO: ANNE SCHUR
FOTO: ANNE SCHUR

Schick sieht es schon aus das neue Nudelholz mit seiner Antihaftbeschichtung und den roten Griffen ... und doch greife ich lieber zu einem alten Begleiter. In meiner Weihnachtsküche geht einfach nichts über mein altes, klassisches Nudelholz aus Überraschung - Holz. Ein wenig Mehl auf die Arbeitsplatte und schon kann nach Herzenslust gerollt werden, da bleibt nichts kleben. Weder der Teig für die Zimtsterne, noch der für die Honiglebkuchen und auch kein hausgemachter Pastateig für den ersten Gang des Weihnachtsessens. Und das leichte Quietschen der Rollen verleiht der Küche zusätzlich einen gemütlichen Klang.                      as

FOTO: ТАТЬЯНА ВОЛКОВА/ADOBESTOCK
FOTO: ТАТЬЯНА ВОЛКОВА/ADOBESTOCK

“Ding Dong“ fertig ist der Teig

Vorab sei mir ein Geständnis erlaubt: Ich gehöre nicht zu den Menschen, die beim Anblick von Schokolade, süßen Früchtchen oder schillerndem Zuckerguss in hemmungslose Schwärmerei verfallen. Stattdessen befördern mich herzhafte und deftigen Spezialitäten kulinarisch in den 7 Himmel. Da liegt es auf der Hand, dass ich meine Herausforderung darin sehe, Fleisch und Fisch auf glühenden Kohlen zuzubereiten. 

Im Kampf mit Hitze und Rauch leben in mir die uralten Instinkte unserer Vorfahren wieder auf. Am Grill wird der Kampf gegen die Elemente entschieden. Ich gebe zu, dass ich immer wieder kläglich daran gescheitert bin, Plätzchen mit filigranen Verzierungen zu dekorieren. Der sensible Umgang mit heißer Schokolade, feinem Puderzucker oder zähflüssigen Glasuren überfordern meine feinmotorischen Fähigkeiten. Doch seit einigen Monaten steht ein vollautomatischer Helfer in unserer Küche. 

Unternehmen aus der Region

Auf einem stylischen Gehäuse mit weichen Rundungen thront ein Topf aus edlem Stahl. Das Hightechgerät kann Lebensmittel zerkleinern und mixen, erhitzen und anbraten. Ein kleines Display führt mich durch den Prozess. Technik also, die mich begeistert und selbst mich dazu befähigt, einen Beitrag für die Weihnachtsbäckerei zu leisten. Der Bildschirm fordert die Zutaten, mit denen ich das Gerät füttern soll. Der Küchenroboter wiegt ab, rührt, knetet und „ding dong“ ist der Teig fertig. Technik, die begeistert und mich nun vielleicht zu neuen Abenteuern in die Küche führt.                            ab

FOTO: LUCKY DRAGON/ADOBESTOCK
FOTO: LUCKY DRAGON/ADOBESTOCK

Ganz sicher: Auch Helga Hufflepuff würde ihn lieben

Simsalabim: geschlagene Sahne. Hokus Pokus: Hokaido und Co. verwandeln sich in die sämige Basis von wärmenden Wintersuppen. Abrakadabra: und schon sind Nüsse, Mandeln und Schokolade zu feinen Backzutaten geworden. Ganz klar, mein liebstes Küchenutensil - nicht nur zur Weihnachtszeit: der Zauberstab.                       hv