Sonderveröffentlichung

Berufswahl und Zukunft Das Trio als sichere Basis

Wer in die erste Ausbildung startet, sollte auch an wichtige Versicherungen denken. Manches ist aber auch erst einmal über die Eltern abgedeckt.

Azubis sind oft noch über die Eltern mitversichert. Das trifft auch dann zu, wenn sie auswärts wohnen. Foto: Christin Klose/dpa

1.10.2021

Wer demnächst in eine Ausbildung startet, sollte am besten gemeinsam mit den Eltern bestehende Versicherungen prüfen und falls nötig den Versicherungsschutz anpassen. Darauf weist die Verbraucherzentrale hin. Den Informationen zufolge sollten Azubis auf jeden Fall eine Krankenversicherung, eine Privathaftpflichtversicherung sowie bestenfalls eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben.

Zusatzversicherung können ins Budget gehen

Auszubildende sind in der Regel in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert, erklärt Versicherungsexperte Roland Stecher.

Krankenzusatzversicherungen sollten nicht unüberlegt abgeschlossen werden, da sie das monatliche Budget belasten können. Eine Haftpflichtversicherung ist den Verbraucherschützern zufolge hingegen ein Muss. Sie deckt Schäden ab, die man bei anderen verursacht. Unverheiratete Kinder gelten während der Schulzeit und der sich unmittelbar anschließenden Berufsausbildung oder dem Studium bei den meisten Tarifen der Eltern als mitversicherte Personen.

Zudem ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung empfehlenswert. Sie sichert bei Verlust der Arbeitskraft den Lebensunterhalt. Je früher ein Vertrag abgeschlossen werde, desto geringer seien die Beiträge, so der Versicherungsexperte.

An die Altersvorsorge denken

Verzichtbar ist laut Stecher dagegen häufig eine Hausratsversicherung für die erste eigene Wohnung. Auswärts wohnende Studierende etwa können je nach Vertrag über die elterliche Versicherung abgesichert sein.

Nicht zuletzt sei der Start ins Berufsleben ein guter Zeitpunkt, sich zum Thema Altersvorsorge Gedanken zu machen. Dabei gehe es nicht um Versicherungen, sondern um Geldanlage. Finanzexperte Stecher rät zu Fondssparpläne oder ETFs. dpa