Sonderveröffentlichung

Berufswahl und Zukunft Wo geht’s denn hier zur Traumfabrik?

Ist erst einmal der Wunschberuf gefunden, gilt es, den passenden Ausbildungsbetrieb zu suchen. Eine nicht immer einfache Mission.

Faire Vergütung und gute Entwicklungsmöglichkeiten: Bei der Entscheidung für einen Ausbildungsbetrieb sollte man verschiedene Faktoren berücksichtigen. Foto: Christin Klose/dpa-mag

21.07.2021

Bei der Wahl des Ausbildungsbetriebs sollten Bewerber immer ihre persönlichen Interessen und auch zukünftige Perspektiven prüfen. Das rät die Berufsberaterin Kerstin Schukowski auf dem Portal „praktisch-unschlagbar.de“. So sollte man sich informieren, ob die Firma nach der Ausbildung eine Übernahme anbietet, erklärt die Expertin in einem Interview auf der Ausbildungswebseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

ZfP Südwürttemberg
Schon vor dem Bewerbungsgespräch sollte man sich eingehend übers Unternehmen informiert haben, um sicher zu gehen, dass der zukünftige Arbeitgeber auch zu einem passt. Foto: Iconic Bestiary/Shutterstock.com
Schon vor dem Bewerbungsgespräch sollte man sich eingehend übers Unternehmen informiert haben, um sicher zu gehen, dass der zukünftige Arbeitgeber auch zu einem passt. Foto: Iconic Bestiary/Shutterstock.com

Auch die Frage, ob sich Jugendliche nach der Ausbildung in ihrem Beruf weiterentwickeln können, kann bei der Entscheidung hilfreich sein. Ein wichtiger Faktor ist zudem die Vergütung – hier gelte es, darauf zu schauen, ob der Betrieb einen fairen Lohn anbietet oder nach Tarif zahlt.

Haben Bewerber diese Kriterien abgeklärt, können sie sich laut Schukowski weiteren Faktoren zuwenden: Dazu zählen zum Beispiel Größe und Alter der Firma. Daneben kann es sinnvoll sein, zu prüfen, ob die Firma die eigenen Werte vertritt. Wichtig ist Schulabsolventen möglicherweise auch, wie lange sie zur Arbeit brauchen und wie die Verkehrsanbindung ist. Grundsätzlich sollte man nicht alle Hoffnung auf eine Karte setzen: Die Berufsberaterin rät, sich schon früh nach einer Alternative umzusehen, um einen Plan B zu haben, falls es nicht klappt. Vielleicht bietet ja noch eine andere Firma denselben Ausbildungsberuf an – oder einen ähnlichen. dpa