Wie kalt der kommende Winter wird, kann noch niemand vorhersagen. Eines aber ist sicher: Die nächste Kältewelle mit klirrendem Frost kommt bestimmt. Viele Fahrer von Dieselautos kennen dann das Problem: Bei deutlich unter null Grad Celsius kann der Kraftstoff dem Motor Schwierigkeiten bereiten. Der Grund: In einem typischen Winterdiesel bilden sich bei eisigen Temperaturen sogenannte Paraffinkristalle.

Schutz bis zu minus 40 Grad Celsius

Der Kraftstoff wird zunächst trübe und verstopft dann bei weiter sinkenden Temperaturen irgendwann den Kraftstofffilter – der Motor startet nicht. Deshalb werden in der Regel jedem Diesel in Deutschland bis Ende Februar spezielle Additive zugegeben, die das Ausflocken von Paraffinkristallen bei niedrigen Temperaturen reduzieren und die Kältefestigkeit des Winterdiesels erhöhen sollen. Tests des ADAC ergaben in den vergangenen Jahren allerdings, dass sich Autofahrer nicht immer auf die Wintertauglichkeit des Kraftstoffs verlassen können. Herkömmlicher Winterdiesel muss laut Gesetzgeber unter Laborbedingungen im sogenannten CFPP-Test bis zu minus 20 Grad Celsius winterfest sein.


15 Millionen Diesel-Pkw sind in Deutschland aktuell zugelassen. Pro Jahr gibt es rund 1 Millionen Neuzulassungen. Die beliebtesten Marken für Dieselautos sind Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW. Quelle: Statista


Mancher Dieselfahrer weiß aus Erfahrung, dass es in der Realität je nach Fahrzeugmodell zum Beispiel an zugigen Stellplätzen auch schon früher Probleme geben kann. Viele Fahrer, die sichergehen wollen, tanken daher im Winter spezielle Dieselkraftstoffe. Diese garantieren oft CFPP-Kältefestigkeit bis zu minus 40 Grad Celsius.

Die Rezeptur vermindert das Flocken der im Diesel enthaltenen natürlichen Paraffine auch bei Tiefsttemperaturen im tiefen Winter. Der Kraftstoff kann ungehindert vom Tank durch den Kraftstofffilter bis zum Motor fließen. Dadurch ist dieser auch bei extrem winterlichen Bedingungen geschützt. Hochwertiger Dieselkraftstoff kann zudem Ablagerungen von Dieselinjektoren entfernen und neuen Verschmutzungen vorbeugen. djd


Gut sichtbar durch die dunkle Jahreszeit

Reflektierende Aufkleber sorgen bei Kindern für Sicherheit im Verkehr. So sind sie bei Regen, Nebel und Dunkelheit besser zu sehen.

Und auf einmal ist es dunkel: Mit der Winterzeit sind nicht nur die Uhren umzustellen, Jung und Alt sollten sich auch erhöhter Gefahren im Straßenverkehr bewusst sein. So ist es bei Regen, Nebel und Dunkelheit überlebenswichtig, dass Fußgänger, und Fahrradfahrer von Weitem sichtbar sind. Wenn sich etwa Kinder auf schlecht beleuchteten Straßen und Gehwegen befinden, müssen sie gut zu sehen sein. Doch eine helle Jacke allein reicht nicht aus, um das Unfallrisiko zu minimieren.

Erst mit reflektierenden Details an der Kleidung – idealerweise vorn, hinten und seitlich angebracht – werden sie deutlich schneller wahrgenommen. Während ein dunkel gekleideter Fußgänger von einem Autofahrer bei schlechten Sichtverhältnissen erst aus etwa 25 Metern Entfernung zu erkennen ist, liegt die Sichtbarkeit mit reflektierender Kleidung bei 130 bis 140 Metern.

Praktisch, personalisiert und langlebig

Prinzessin, Astronaut, Superhelden oder Einhorn: Die Reflektoren gibt es mittlerweile in vielen Formen und Farben und sind sogar personalisierbar. So werden die Besitztümer des Nachwuchses nicht nur sicher, sondern auch wieder auffindbar, sollte es in der Garderobe des Kindergartens oder der Schule chaotisch zugehen. Sie lassen sich ganz leicht an Jacke, Stiefel, Rucksack oder Helm befestigen. Auch zum Aufbügeln gibt es mittlerweile sehr langlebige Varianten. djd