Wusstet ihr schon, dass es Sonnenenergie schon vor den Menschen gab? Damals nutzten die Pflanzen die Sonnenenergie. Heute nutzen wir sie, indem wir sie in Strom und Wärme umwandeln. Sonnenenergie gibt es jetzt auch von den Lustnauer Ohren. Sie heißen so, weil sie wie Ohren aussehen, wenn man von oben draufschaut. Sie wandeln die Sonnenenergie in Strom um.




Die Lustnauer Ohren wurden gebaut, weil die Sonnenenergie kostenlos, unendlich und umweltfreundlich ist. Außerdem würde die Fläche sonst einfach leer stehen. Zudem unterlag die Fläche bisher keiner Nutzung.
Am 10. Dezember 2024 besuchen wir, die Klasse 4a aus Pfrondorf, den Solarpark an der B27. Tim Holzapfel und Katharina Brielmann von den Stadtwerken haben uns am Eingang erwartet.
Im September 2022 wurde nach acht Jahren Planung der Solarpark errichtet.„Diese klimaneutrale Anlage gibt es jetzt schon über zwei Jahre“, berichtete Tim Holzapfel. Erstaunlicherweise hat der Aufbau der Anlage nur acht Wochen gebraucht. Insgesamt hat die Anlage rund 800.000 Euro gekostet. Das ist so viel wie ein relativ gutes Haus. Auf der knapp ein Hektar großen Fläche befinden sich ziemlich viele Module. Ein Modul ist ungefähr 20 Kilogramm schwer. Wusstet ihr schon, dass eine Solarzelle ungefähr 15 Zentimeter auf 15 Zentimeter groß ist? Insgesamt sind es 2880 Solarmodule. Ein Solarmodul produziert an einem wolkenlosen Sommertag bis zu 3,8 Kilowattstunden. Das reicht, um einen Herd zwei bis drei Stunden anzutreiben. Wusstet ihr, dass ein Quadratmeter Solarmodule zwei Kilowattstunden produzieren? Um eine vierköpfige Familie mit genug Strom zu versorgen, braucht man 12 Solarmodule.
Unter ein paar Solarplatten werden zur Probe Pilze angebaut, die dann im Laden verkauft werden.
Auf den Lustnauer Ohren sind oft Schafe, um das Gras zu fressen. Leider waren sie nicht da als wir da waren, aber auf der Erde hat man gesehen, dass sie vor Kurzem da waren. An unseren Schuhsohlen haben wir die Spuren gehabt.
Tim Holzapfel erklärte uns, dass an einem sonnigen Tag ganz Pfrondorf mit dem Strom, den die Anlage produziert, kochen könnte. Das finden wir toll! An bedeckten Wintertagen produziert die Anlage keinen oder nur wenig Strom.
Zum Glück haben inzwischen alle Länder verstanden, dass wir Solarenergie brauchen und es gibt sie überall. Vor zehn Jahren war das leider noch nicht so.
Wir haben gelernt, dass es auch noch andere erneuerbare Energien gibt: Windenergie, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme.
In unserer Klasse nutzen ganz viele Familien Solarenergie daheim.
Am Ende hat uns Katharina Brielmann noch Butterbrezeln spendiert.
Danke für die tolle Führung und die leckeren Brezeln!