Am Freitag, 29. November hatten wir einen ganz besonderen Ausflug zur Bäckerei Leins in Wurmlingen. Schon als wir die Bäckerei betraten, roch es herrlich nach frischem Brot und süßen Teilchen.
Andreas Manke, der Konditor und Sohn des Chefs, hat sich viel Zeit genommen, um uns alles zu zeigen und all unsere Fragen zu beantworten. Und glaubt uns, es waren wirklich viele Fragen.

Sein Vater, Heinz Manke, führt die Bäckerei im Moment, und Andreas Manke wird sie irgendwann übernehmen.
Zuerst hat er uns erzählt, wie sein Arbeitstag aussieht. Wusstet ihr, dass Bäcker manchmal schon um 0:30 Uhr anfangen zu arbeiten? Das ist ganz schön früh! Andreas Manke meinte, das sei ein Nachteil des Bäckerberufs. Aber es gibt auch einen Vorteil: Wenn man so früh anfängt, hat man auch früher Feierabend. Das bedeutet, dass man zum Beispiel ins Freibad gehen kann, bevor alle anderen kommen. Das fanden wir richtig cool! Nachdem wir über die Arbeitszeiten gesprochen hatten, hat Andreas Manke uns die Kasse erklärt. Es war spannend zu sehen, wie alles funktioniert und wie die Brötchen und Brote verkauft werden.
Dann durften wir in die Backstube gehen. Da beim Backen gelegentlich etwas Mehl auf dem Boden landet, war es ziemlich rutschig in der Backstube. Dort haben wir den Bäckern beim Arbeiten zugesehen. Sie waren ganz schön fleißig! Wir haben gesehen, wie sie große Brote vorbereitet haben und viele verschiedene süße Schnecken, die uns das Wasser im Mund zusammenlaufen ließen. Besonders spannend war es, als wir beim Belaugen der Brezeln zuschauen durften. Das war ein ganz besonderer Schritt, um die Brezeln so lecker und goldbraun zu machen! Andreas Manke hat uns erzählt, dass man dabei gut aufpassen muss, dass keine Lauge auf die Haut oder ins Auge gelangt, weil die zu Reizungen auf der Haut führen kann. Eine interessante Information, die wir gelernt haben, war auch, dass Brezeln bis vor zehn Jahren mit Schweineschmalz gemacht wurden. Das wurde dann geändert, damit Menschen mit muslimischem Glauben und Vegetarier sie auch essen können. Das fanden wir sehr wichtig und gut! Besonders beeindruckend waren der riesige Backofen und die großen Teigschüsseln. Sie waren so groß, dass mindestens zwei Kinder hineinpassen würden! Wir konnten uns gar nicht vorstellen, wie viel Teig da wohl drin ist, wenn die Bäcker arbeiten. Am Ende unseres Besuchs durften wir sogar eine Brezel probieren. Sie war unglaublich lecker! Wir haben viel über das Bäckerhandwerk gelernt und hatten einen tollen Tag in der Bäckerei Leins. Vielen Dank an Andreas Manke und das Team für die spannende Führung!